Psychose

Eine Psychose ist ein schweres psychiatrisches Krankheitsbild.

Die Häufigkeit der Erkrankung hat im Gegensatz zur Depression in den letzten Jahrzehnten nicht zugenommen. Das Lebenszeitrisiko für die schizophrene Psychose beträgt ca. 1%. Die Erkrankung betrifft weltweit etwa 26 Millionen Menschen. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen (ca. 1,5:1). Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 15 bis 25 Jahren. Es kommt zu grundlegenden Störungen des Denkens und der Wahrnehmung, auch die Stimmung kann beeinträchtigt sein.

Bei den Psychosen werden schizophrene, affektive und organische Psychosen unterschieden. Die Basis der Behandlung stellt eine zumeist über einen längeren Zeitraum erforderliche medikamentöse Therapie dar, ergänzt durch  Sozio- und Psychotherapie.

Man geht davon aus, dass es sich um eine frühe Entwicklungsstörung des Gehirns handelt, welche sich durch Umgebungs- und Stressfaktoren im jungen Erwachsenenalter klinisch manifestiert. Die Überaktivität des Botenstoffs Dopamin in gewissen Gehirnarealen kann medikamentös beeinflusst werden, wodurch sich die Krankheitssymptome im besten Fall zurückbilden bzw. zumindest gemildert werden können.

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